Zusammenstellung von freien GIS Programmen – Teil 4

Hier der vierte Teil der Zusammenstellung von freien GIS Programmen
(Quelle: Wikimedia - http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mapnik-logo.png / GNU General Public License)

(Quelle: Wikimedia – http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mapnik-logo.png / GNU General Public License)

Mapnik ist ein Open Source Mapping Toolkit für die desktop- und serverbasierte Kartendarstellung. Unter anderem wird Mapnik auch im OpenStreetMap Projekt eingesetzt. Mapnik unterstützt durch entsprechende Plugins eine Anzahl an verschiedenen Datenformaten, wie z.B. Shapefile, PostGIS, geoTIFF. Z.Zt. werden u.a. Plugins verwendet die OGR  (OGR Simple Features Library) und GDAL (Geospatial Data Abstraction Library) nutzen. Lauffähig ist es unter Mac OS, Windows und Unix-Systemen wie Linus oder Solaris. Außerdem existiert ein Tool (osm2pgsql), dass OpenStreetMap Daten konvertiert um sie in PostgreSQL Anwendungen zu importieren.

(Quelle: Screenshot - http://gvsigce.sourceforge.net/joomla/; 18.2.2013)

(Quelle: Screenshot – http://gvsigce.sourceforge.net/joomla/; 18.2.2013)

gvSIG ist ein sehr umfangreiches freies Desktop-GIS. Die mittlerweile schon drei Jahre alten Version gvSIG OADE (2010) von Oxford Archaeology stellt die Vorgängerversion der erweiterten und offen entwickelten Version gvSIG CE dar. Besonders interessant ist die Integration von Tools bzw. GIS-Programmen wie SAGA, GRASS GIS und Sextante. Insgesamt stehen über 700 Tools zur Geodatenprozessierung und -verwaltung, Gestaltung von Karten und der Vektor- sowie Rasterdatenverarbeitung zur Verfügung. Äußerst praktikabel ist die portable Nutzungsmöglichkeit von gvSIG CE, z.B. auf einem USB-Stick, und seine Lauffähigkeit unter verschiedenen Betriebssystemen wie Mac OS X, Windows und Linux. In der Anwendung ist gvSIG komplexer als andere freie GIS-Systeme, ist aber von seinem Funktionsumfang durchaus mit kommerziellen GIS-Programmen vergleichbar.

QGIS-Video-Tutorial

Da Archäologen bzw. Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, meist nur über ein kleines Budget verfügen, bin ich immer auf der Suche nach Open Source Programmen für die Datenauswertung. Vor allem GIS-Programme (Geoinformationssysteme) sind ein wichtiges und nützliches Werkzeug zur Darstellung, Bearbeitung, Erfassung und Analyse von räumlichen Daten. Allerdings sind die kommerziellen Programme meist recht kostspielig.

QGIS, oder auch Quantum GIS genannt, ist ein freies GIS-Programm, dass in seiner Grundausstattung recht einfach ist. Allerdings hat man durch Plugins und der Integrierung von GRASS GIS (ein weiteres freies Popgramm) mit ArcGIS vergleichbare Möglichkeiten. Interessant ist auch die GPS-Einbindung, mit der GPS-Daten vom Gerät eingelesen werden können. Es besteht außerdem die Möglichkeite von QGIS aus direkt auf das Gerät zuzugreifen.

Das englischsprachige Video-Tutorial von Paul Driscoll führt in die Basisfunktionen von QGIS ein.

Den Verweis auf das Video habe ich in „Doug’s Archaeology“-Blog entdeckt.

Für Hinweise auf freie Software für GIS-Analyse, Fotobearbeitung, 3D modeling, Structure-from-Motion etc. bin ich immer dankbar!

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