Three-Dimensional Modeling in Mediterranean Archaeology: An Open Invitation

Bill Caraher, ein vom Historiker zum Archäologen „mutierter“ Professor an der University of North Dakota at Grand Forks, dokumentiert in seinem Blog „The Archaeology of the Mediterranean World“ seine Gedanken und Ideen zur Archäologie im mediterranen Raum. In einigen Beiträgen widmet er sich der Anwendung vom 3D-Techniken in der Archäologie. In dem hier rebloggte Artikel ruft er andere Wissenschaftler auf zu diesem Thema Artikel bei ein einzureichen, die er dann elektronisch publizieren möchte. Als Aufhänger stellt er vier Fragen, auf deren Beantwortung ich schon gespannt bin.

The Archaeology of the Mediterranean World

The positive response to my call for blog posts on issues centered on 3D modeling in Mediterranean archaeology has continued. For recent posts on this topic see here, here, and here.

My motivation for doing this came from this a number of sources. The most proximate inspiration came from a recent, fine article: Brandon Olson, Ryan A. Placchetti, Jamie Quartermaine, and Ann E. Killebrew, “The Tel Akko Total Archaeology Project (Akko, Israel): Assessing the suitability of multi scale 3D field recording in archaeology,” Journal of Field Archaeology 38 (2013), 244-262 (check out my brief summary and discussion here)‘ I’ve also been amazed and inspired by some of Sebastian Heath’s recent work with the Kenchreai Excavations; Adam Rabinowitz’s interest in new ways to document both ongoing excavations and archives (e.g. here); Eric Poehler’s work at the Pompeii Quadraporticus Project; my wife’s encounters with 3D…

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Neue Webseite der AG CAA

Die Webseite der AG Computeranwendungen und Quantitative Methoden in der Archäologie (CAA) hat eine Facelifting bekommen und präsentiert sich nun wesentlich übersichtlicher.

Neben den Zielen und Aktivitäten der AG wird auch über Veranstaltungen informiert. Neu ist auch die Jobbörse . Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit, die Neuigkeiten als RSS-Feed zu abonnieren.

Die nächste Sitzung der AG CAA findet übrigens auf der Tagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung vom 2. bis 6.9.2013 in der Hansestadt Lübeck statt.

(Quelle: Screenshot – http://www.ag-caa.de; 28.6.2013)

(Quelle: Screenshot – http://www.ag-caa.de; 28.6.2013)

Angekündigte Streichung der Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege!

Ohne Mittel wird es bald keine Archäologie in NRW mehr geben…..und damit auch keine Archäologie 2.0!

Um was geht es?

Die Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege in NRW sollen gestrichen werden.

…und dann? Ist unsere Kultur und unsere eigene Geschichte nichts mehr wert?

Hier geht es zur Petition für die Rücknahme der angekündigten Streichungen.

Mehr zum Thema auf der Seite der DGUF und auf dem Blog von Archaeologik (mit einer Menge an weiterführenden Links)

Nachrichtendienst für Historiker (NFH) wegen LSR offline

Nachrichtendienst für Historiker (NFH) wegen LSR offline (Artikel bei Heise.de)

Der Nachrichtendienst für Historiker (NFH) stellt wegen der Entscheidung zum LSR erstmal seinen Dienst ein.

Aufgrund der unsicheren Rechtslage bezüglich des Leistungsschutzrechtes will der Betreiber erst einmal abwarten. Verständlich, denn er wie auch andere Newsaggregatoren betreiben solche Dienste nicht mit wirtschaftlichem Hintergrund. Entweder aus Freude an der Sache und /oder aus wissenschaftlichem Antrieb. Und diese Menschen haben keine findige Rechtsabteilung die sie vor Schaden bewahrt.

Schade ist auch, dass Google bisher noch keine klare Stellung bezogen hat. Außerdem wird befürchtet, dass Google einen Deal mit den Verlegern eingeht. Verlierer sind die kleinen und „ehrenamtlichen“ Dienste.

Auch mein „Archäologe 2.0“ bzw. die „Archäologischen Nachrichten“ ist davon betroffen. Im Zweifelsfall werde ich dort nur noch auf unbedenkliche Quellen zurückgreifen, d.h. Quellen aus dem Ausland oder solche bei denen klar ist, dass sie keinen Anspruch im Sinne des LSR erheben wollen.

Auf jeden Fall wird dadurch die Newslandschaft im deutschen Web wesentlich ärmer. Das könnte der Beginn einer traurigen Entwicklung sein…unsere Politik versagt ja offenbar und handelt ausschließlich im Sinne der Verleger, die es seit Jahren versäumt haben ihre Geschäftsmodelle der Realität anzupassen.

ReBlog: DARIAH: Auf dem Weg zu einer digitalen Dateninfrastruktur für die Archäologie

ReBlog des Artikels

„DARIAH: Auf dem Weg zu einer digitalen Dateninfrastruktur für die Archäologie“

vom Kollegen Armin Volkmann, geblogt am 11/01/2013.

In seinem Artikel berichtet Armin Volkmann über das Langzeitprojekt DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities). Es beschäftigt sich hauptsächlich mit der text- und geschichtswissenschaftlichen Forschung, ist aber offen für weitere Fachrichtungen. Für das Projekt wurde auch eine Dateninfrastruktur für die Archäologie konzipiert. Kooperationspartner sind unter anderem das IANUS-Projekt des DAI (Deutsches Archäologisches Institut) und CLARIN (Common Language Resources and Technology Infrastructure). Durch die Vernetzung der einzelnen Daten-Infrastruktur-Projekte können nationale Aktivitäten auch auf Europa-Ebene harmonisiert und die Forschung behindernde administrative Grenzen überwunden werden.

Archäologie und Paläogenetik – DGUF-Tagung vom 9.-12. Mai 2013 in Erlangen

Zugegeben, die Meldung hat nichts mit Archäologie 2.0 zu schaffen, ist aber trotzdem nicht minder interessant.

Im Mai findet die Jahrestagung der DGUF statt.

Thema: Archäologie und Paläogenetik

In den vergangenen 20 Jahren hat die Archäologie mit der Paläogenetik eine Nachbarwissenschaft gewonnen, die die Möglichkeiten der Analyse und Interpretation menschlicher und tierischer Skelettfunde in ganz neue Dimensionen katapultiert hat. Aber zugleich beobachtet man auf kaum einem anderen Feld als der Paläogenetik derart radikale Kurswechsel, die in der archäologischen Fachwelt und Öffentlichkeit auch Verwirrung und Unverständnis hinterlasse.

Aus archäologischer Sicht brennen Fragen zur Humanevolution, zur Populationsdynamik und zur Domestikationsforschung unter den Nägeln. Hierzu hat die Paläogenetik innerhalb weniger Jahre zahlreiche neue Methoden, Tatsachen und Interpretationsmodelle geliefert. Die DGUF-Tagung 2013 „Archäologie und Paläogenetik“ möchte den aktuellen Stand erfassen und durchdringen, die validen Methoden, Ergebnisse und deren historische Konsequenzen präsentieren, aber auch die innerfachlichen Diskussionen und Divergenzen besser verstehen lernen sowie die Kongruenz und Divergenz zwischen Archäologie und Paläogenetik nachvollziehen.

(Quelle: Webseite der DGUF)

Infos zur Tagung hier.

Der Call for Papers läuft noch bis Ende Januar!

Publikation zur Digitalisierung einer archäologischen Sammlung

INFO:  Mir steht eine kleine Anzahl an Sonderdrucken des Artikels zur Verfügung, die ich bei „berechtigtem“ Interesse (z.B. an Institutionen oder Personen, die in diesem Bereich arbeiten) gerne kostenfrei abgebe. Schriftentausch ist natürlich auch willkommen 🙂

Druckfrisch in meinem Briefkasten angekommen, die Belegexemplare zu meinem Artikel im aktuellen Archäologischen Nachrichtenblatt. Es handelt sich um die ausführliche Fassung meines Vortrags in der AG Archäologie im Museum auf dem 7. Archäologiekongress in Bremen vom 3. bis zum 7. Oktober 2011.

Titel: 

Die Digitalisierung der archäologischen Sammlung des Landesmuseums Detmold –  Schlüssel zur internationalen Vernetzung

Vom Artefakt über museum-digital und Europeana zum kulturinteressierten Bürger und Wissenschaftler

Einleitung (aus dem Text):

„Im Folgenden wird das Digitalisierungsprojekt am Lippischen Landesmuseum Detmold vorgestellt und auf das zugrunde liegende Konzept, seine Durchführung, sowie wichtige Einzelheiten des Projekts eingegangen. Auch wenn einige Angaben sicher projektspezifisch sind, so sind die generellen Aussagen durchaus als Anregungen für andere Projekte zu verstehen.“

Inhalt:

Im Artikel wird auf folgende Themen bzw. Fragen eingegangen:

  • Ziel des Projekts bzw. warum Museen ihre Sammlung digitalisieren sollten
  • Ausgangslage des Projekts
  • Am Anfang war das Konzept
  • Was soll präsentiert werden?
  • Wer sollte die Digitalisierung durchführen?
  • Wie detailliert soll die Digitalisierung durchgeführt werden?
  • Wie groß soll der Umfang an zusätzlichen Daten (Pläne, Dokumente, etc.) sein?
  • Welche/r Thesaurus / Systematik soll bei der Erfassung verwendet werden?
  • Welche Datenbank soll zur Erfassung verwendet werden?
  • Was ist bezüglich Daten- und Dateiformate zu beachten?
  • Welche Online-Plattform soll verwendet werden?
  • Wie genau sollen die Angaben zum Fundort sein?
  • Wer erstellt die digitalen Fotografien?
  • Kleine Hürden
  • Konvolute oder Einzelobjekte?
  • Arbeitsablauf des Projekts
  • Arbeitsaufwand und –geschwindigkeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ausblick

Zitat:

Guido Nockemann (2012): Die Digitalisierung der Archäologischen Sammlung am Lippischen Landesmuseum Detmold, in: Archäologisches Nachrichtenblatt 3/2012, Bd. 17, 280-289

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