3D-Drucker helfen bei der zerstörungsfreien Untersuchung von Mumien

Seit einiger Zeit verfolge ich die Entwicklung und die Möglichkeiten des 3D-Drucks und mir Gedanken über ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Archäologie gemacht.

Katzenmumie und 3D-Druck des Skeletts (Screenshot von http://www.youtube.com/watch?v=T-pOwKlikeQ#at=43)

Katzenmumie und 3D-Druck des Skeletts (Screenshot von http://www.youtube.com/watch?v=T-pOwKlikeQ#at=43)

Die hier gezeigte Anwendung stellt gerade zu ein Paradebeispiel für den Nutzen dieser noch recht neuen Technologie für die Wissenschaft dar. Brasilianische Forscher des Nationalmuseums in Rio de Janeiro haben anhand der CT-Scans einer Katzenmumie ein 3D-Modell erstellt und dieses dreidimensional ausgedruckt. Dadurch konnten man das Skelett der Katze untersuchen ohne die Mumie zu öffnen. So können z.B. auch pathologische Veränderungen der Knochen z.B.  Krankheit oder Verletzung erkannt werden und ein Stück der Lebensgeschichte der Mumie rekonstruiert werden.  Außerdem kann der 3D-Druck auch z.B. in einer Museumsausstellung direkt neben der Original-Mumie präsentiert werden

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